Studierende im Praktischen Jahr  /  Spezifisch  /  Stiftshospital Andernach
Mittwochsfortbildungen

Stiftshospital Andernach

Das St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach verfügt über zehn spezialiserte Haupt- und Belegabteilungen mit 257 Betten und zehn tagesklinischen Plätzen. Es ist ein Krankenhaus der Regelversorgung, in dem modernste medizinische Technik ebenso zu Ausstattung gehören wie verschiedene Sondereinrichtungen. Das Leistungsangebot enthält zudem eine Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit Wohnheim und ein angeschlossenes Altenpflegeheim.

Die Hauptabteilungen für die Ausbildung im praktischen Jahr sind Innere Medizin und die Chirurgie, wobei letztere eine Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie beinhaltet. Die Studierenden verbringen die Hälfte ihrer PJ-Zeit in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, die andere Hälfte in der Unfallchirurgie.

An Wahlfächern stehen zur Verfügung:

  • Anästhesie und Intensivmedizin
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Radiologie und Nuklearmedizin
  • Urologie

Hier erhalten Sie kurze Informationen über die Spezifikationen der einzelnen Abteilungen in Bezug auf Ihr Praktisches Jahr. Nähere Informationen sind auf unserer Homepage einsehbar: www.stiftshospital-andernach.de

 

Innere Medizin (Dr. Heinrich Degen)

Die Innere Medizin versorgt Patienten aus dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin und hält auf Chef- und Oberarztebene die Subdisziplinen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Hämatologie, Internistische Onkologie, Palliativmedizin, Internistische Intensivmedizin, Diabetologie und Psychosomatik vor.

Die 4 internistischen Stationen sind gemischt belegt, so dass auf jeder Station sämtliche Krankheitsbilder der Inneren Medizin erfahren werden. Im Rahmen des internistischen Tertials besteht die Möglichkeit, auch internistische Intensivmedizin kennen zu lernen auf der interdisziplinären Intensivstation ebenso wie die teilstationäre Behandlung von Patienten, z.B. Tumorpatienten in der Onkologischen Tagesklinik. Die Konzentration der Ausbildung auf Patientenversorgung und Funktionsdiagnostik wird erleichtert durch eine Mitarbeiterin, die die Blutentnahmen zentral in der Inneren Medizin vornimmt.

Chirurgie

  • Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie (Prof. Dr. Martin Wolff) sowie
  • Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie (Dr. Mahmoud Seif el Nasr)

Die Hälfte des Chirurgietertials wird in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, die andere Hälfte in der Abteilung Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie abgeleistet.

  • Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Schwerpunkt der Abteilung für Allgemein, Viszeral- und Thoraxchirurgie bilden die colorektale und endokrine (Schilddrüse, Nebenschilddrüse) Chirurgie. Viele Eingriffe werden in minimal invasiver Technik vorgenommen. Insgesamt besteht für die PJ-Studentinnen und Studenten im Teil der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie die Möglichkeit praxisnah die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie kennen zu lernen. Weitere Schwerpunkte sind Tumorchirurgie des Gastrointestinaltraktes, Proktologie, Hernien- und Gallenchirurgie sowie das moderne Wundmanagement. Tägliche Besprechungen runden das Ausbildungskonzept ab.

  • Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie

Das Zusammenwachsen von Orthopädie/Unfallchirurgie ist in unserer Abteilung vollzogen. Im Landesbettenplan werden wir als Schwerpunktabteilung geführt. Die Handchirurgie ist ein zusätzlicher Schwerpunkt der Abteilung. Damit sind den PJ-Studierenden interessante Einblicke in ein breites Spektrum des Fachgebietes möglich.

Der PJ-Unterricht ist gleichermaßen praxis- und prüfungsrelevant mit viel Engagement etabliert. Für chirurgisch interessierte Kollegen bieten wir zudem die Möglichkeit an unserem jährlich stattfindenden Praxiskurs für angehende Chirurgen teilzunehmen (Andernacher Praxis- und Videoseminar).

Anästhesie und Intensivmedizin (Dr. Torsten Bähner)

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin bietet im Rahmen der studentischen Ausbildung einen Zugriff auf alle gängigen, modernen, anästhesiologischen Verfahren in einer freundlichen und persönlichen Umgebung. Dabei legen wir großen Wert auf einen teamorientierten und professionellen Kontakt zwischen Auszubildenden und Ausbildern. Die Vielfältigkeit des Faches und seiner Subspezialitäten kann durch die Möglichkeit der begleitenden Aneignung von typisch anästhesiologischen, intensivmedizinischen, notfallmedizinischen, praktischen und theoretischen Tätigkeiten erfahren werden.

Gynäkologie und Geburtshilfe (Frau Dr. Brigitta Naus)

Hier erfolgt eine praxisorientierte Ausbildung mit Patientenkontakt im Rahmen der leitliniengerechten medizinischen Versorgung, gepaart mit Vermittlung von Kenntnissen der Diagnostik mit Sonografie und CTG. Die Studierenden nehmen am OP-Programm teil, an Planung von Diagnostik und Therapie, sind eingebunden in die Stations- und Kreissaalarbeit, lernen die medizinische Betreuung der gynäkologischen und schwangeren Patientinnen kennen und erfahren die Vermittlung von Kenntnissen der Betreuung von  Schwangeren und Neugeborenen. Die Ausbildung umfasst das Kennenlernen der familienorientierten Geburtshilfe. Ein regelmäßiger Unterricht durch erfahrene Ärzte der Fachabteilung komplettiert die Ausbildung ebenso wie die Teilnahme an den Fortbildungsprogrammen.

Radiologie und Nuklearmedizin (Dr. Wolfgang Boos)

Die Abteilung verfügt über mehrere konventionelle Röntgenarbeitsplätze, eine Mammographie, eine Flachdetektor-Angiographie, eine Multislice-Computertomographie (64 Zeilen), eine 1,5 T Kernspintomographie und mehrere Songraphie-Geräte.
In der Nuklearmedizin steht eine Großfeld-Gamma-Kamera mit SPECT-Einrichtung zur Verfügung. Die Abteilung ist vollständig digitalisiert.
Es besteht jederzeit die Gelegenheit, die Ergebnisse der Untersuchungen mit Klinik, Anamnese und eigener klinischer Untersuchung der Patienten zu korrelieren.

Urologie (Dr. Merdan Celik und Hardy Datz)

Die urologische Abteilung führt 10 Betten und erbringt grundsätzlich alle Leistungen einer Hauptabteilung. Diagnostisch sind alle gebräuchlichen invasiven und nichtinvasiven diagnostischen Maßnahmen etabliert. Das operative Spektrum umfasst alle transurethralen Eingriffe, wie TUR-Prostata und Blase, die Ureterorenoskopie mit Steinlithotrypsie und Harnleiterschienung. Zudem erfolgen bis auf die Nierentransplantation alle schnittoperativen Verfahren inklusive radikaler Prostatektomie und Zystektomie.

Die Studierenden werden von einem der beiden leitenden Ärzte betreut, hierdurch wird ein hohes Maß an  individueller, praxisorientierter Begleitung garantiert. Durch frühzeitige Anleitung zum selbständigen Arbeiten wird den Studierenden der praktische Einstieg in die Urologie erleichtert. Wir hoffen auf ein reges Interesse an der Urologie.

Allgemeines

Die einzelnen Fächer bieten in Koordination regelmäßig begleitend am Nachmittag (montags bis donnerstags) Unterrichtseinheiten an aus dem gesamten Spektrum der jeweiligen Fächer. So wird eine weite praktische und theoretische Begleitung der Studierenden während ihrer Ausbildung am St. Nikolaus-Stiftshospital auf hohem Niveau gewährleistet. Wir freuen uns über Ihre Entscheidung, Ihr praktisches Jahr am St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach zu absolvieren.

Nähere Auskunft erhalten Sie über unsere Homepage (www.stiftshospital-andernach.de) oder die in der Fachschaft Medizin in Bonn ausliegenden Broschüren. Auskunft erteilten auch gerne der PJ-Koordinator und das zuständige Sekretariat (02632-404 5309). Ansonsten auch die jeweils Lehrverantwortlichen der einzelnen Fächer wie oben aufgeführt. Wir freuen uns über Ihre Entscheidung für das St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach.

PJ-Beauftragter: Prof. Dr. Martin Wolff, Tel.: 02632-404 5309